DOPPELNIEDERLAGE NACH BLITZSTART DER VIKINGS
Kategorien - Bundesliga (Cardinals)
[18.05.2014]
Am dritten Spieltag gibt es die erste Niederlage fĂźr die Cardinals. Feldkirch verliert gegen die Spielgemeinschaft Tirol (Vikings/Tigers) mit 5:8 und 1:4.


Die Tiroler starten in beide Begegnungen wie die Feuerwehr. Nach drei Innings haben die Gäste bereits nach acht Hits ebensoviele Runs erzielt, wodurch der Arbeitstag von Starter Dominik Bischof schon während des dritten Abschnittes wieder beendet ist.

JĂźngste Batterie der BBL
Hinter der Platte sitzt nach der Verletzung von Lopez wieder der 16-jährige Lukas Bickel, dessen gleichaltriger Kollege Moritz Widemschek, der fĂźr Bischof Ăźbernimmt, die nächsten fĂźnf Innings die Schläger der Vikings verstummen lässt. 
Auch sein 15-jähriger Bruder Marius, der die Verantwortung am Hßgel im neunten Inning ßbernimmt, muss keinen Punkt hinnehmen und so entstehen alle Runs in den ersten drei Spielabschnitten.

Unglaubliche Schlagleistung aus Japan
Offensiv läuft bei den Cardinals den gesamten Tag zu wenig. Es sind, neben einem Run von Lukas Bickel, wieder nur die Legionäre, die die Runs erzielen. Kenny Takubos Schlagvorstellung mit drei (!) Singlehomeruns kann sich zwar mehr als sehen lassen, gesamthaft sind drei Runs (erst gegen Krimbacher, dann gegen Haisjackl) aber deutlich zu wenig, um die Tiroler in Bedrängnis zu bringen. Endstand 5:8.

Vikings zĂźnden frĂźhen Turbo
Auch Jeff Barto, im zweiten Spiel, wird von der starken Offensive der Gäste wenig freundlich empfangen. Hit, Hit, Hit, Error - und schon stehen im ersten Inning drei Punkte auf der Anzeigetafel. Einen weiteren muss der wiederum starke Barto im vierten Abschnitt zwar noch hinnehmen, doch ansonsten hält auch er die Vikings mit gesamt elf Strikeouts kurz.

Deren zehn reichen auf der Gegenseite dem US-Pitcher Jonny Montoya, um die Cardinals-Offensive total abzumelden. Einen einzigen Run durch Takubos Homerun gelingt den Cards zwar, doch ansonsten ist gegen den dominanten Import kein Kraut gewachsen. Endstand 1:4.

Schlusslicht in Feldkirch
Am kommenden Wochenende kommt es zum zweiten Duell mit den Geese. Auswärts konnten die Cardinals beide Spiele fßr sich entscheiden, Rohrbach steht noch ohne Saisonsieg da.
Doch zu unterschätzen sind die routinierten Burgenländer auf keinen Fall. Neben einer stärkeren Offense-Leistung zählt auch wieder die Unterstßtzung der Fans. Denn am kommenden Samstag wollen die Cardinals wieder ihr eigentliches Gesicht zeigen.